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30Aug

Besichtigung Bahnhof Aulendorf

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Der 2. (Ober-)Schwabenstreich, diesmal in Aulendorf war schon etwas größer. Zu einigen aus Bad Waldsee bekannten Gesichtern gesellten sich neue Interessierte und ein paar Mitglieder der Linken (mit großer roter Fahne) und – eine echte Bereicherung – ein paar Jungs der Jungen Union, die Ihre Zustimmung zu Stuttgart 21 demonstrierten. Ganz besonders freuten wir uns über die Unterstützung des BUND. Bruno Sing erklärte sich spontan bereit, uns den Bahnhof und seine neuralgischen Punkte (auch hier keine Fahrgasttoiletten und behindertengerechten Zugänge) hinzuweisen. Frau Dr. Margarete Brehm ergänzte, dass die Bediensteten der Deutschen Bundesbahn mit persönlichem Engagement den Mangel der Konzernmutter mehr als wett machen würde. Handycap: Nach 21 Uhr stehen die technischen Hilfen wegen fehlender Mitarbeiter den beeinträchtigten Fahrgästen nicht mehr zur Verfügung.  Mittlerweile haben wir auch die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter geweckt. In einem netten Gespräch mit 2 Polizisten teilte man uns mit, dass man gern aufpassen wolle, dass wir nicht durch Dritte gestört werden. Sehr aufmerksam!

Mit besten Grüßen an die Eltern haben wir die Jungs der Jungen Union nach einer interessanten Diskussion verabschiedet – nett Menschen, leider zu unreflektiert was die Auswirkungen von Stuttgart 21 auf das Hinterland angeht. Eine “Magistrale” von Paris nach Budapest mit einem 4 – 7 oder 11 Mrd. Euro teuren Zwischenstopp in Stuttgart reicht eben nicht aus, um das “Hinterland” zu erschließen …

Ob wir nächsten Montag uns in Kißlegg treffen ist noch offen. Möglich auch, dass wir spontan nach Stuttgart fahren.

23Aug

Bahnhof Bad Waldsee Besichtigung

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03Aug

Grün denken, Schwarz wählen war gestern

Zander Min1 in Grün denken, Schwarz wählen war gestern(Bad Waldsee/sz) Bernd Zander aus Mittelurbach ist zum grünen Landtagskandidaten im Wahlkreis 68 (Wangen) nominiert worden (SZ berichtete), zu dem neben Bad Waldsee neuerdings auch Aulendorf gehört. Damit tritt der 59-Jährige bei der Landtagswahl am 27. März gegen CDU-Platzhirsch Paul Locherer an. SZ-Redakteurin Sabine Ziegler sprach mit dem Ergotherapeuten über seine Motive.

SZ: Herr Zander, Ihre Kandidatur für einen Sitz im Landtag kommt etwas überraschend. Hatten Sie keine andere Idee für Ihren anstehenden Ruhestand?

Zander: Ich sage es mit Herbert Grönemeyer: ‘Jetzt oder nie!‘ Ab 1. November tauschen meine Frau und ich die Rollen, ich bin daheim für Haushalt und Familie zuständig und sie wird voll berufstätig sein. Dann habe ich mehr Luft als bislang für die politische Arbeit, bleibe durch die Kinder dabei aber ‘geerdet’, was im politischen Alltagsgeschäft gewiss nicht von Nachteil ist.

SZ: Für den Waldseer Gemeinderat konnten Sie nie kandidieren, weil die Rehakliniken der Stadt Ihr Arbeitgeber sind. Daher nun also die Landespolitik?

Zander: Ja, da ist was dran! Dass man als städtischer Mitarbeiter nicht für das Kommunalparlament gewählt werden kann, war herb für mich. Im Gemeinderat immer nur mit dickem Hals auf der Zuschauerbank Platz nehmen zu dürfen oder sich in der Lokalzeitung mit Leserbriefen zu Wort melden können, ohne eingreifen zu können, ist mir auf Dauer einfach zu unbefriedigend. Ich möchte gestalten. Und nachdem nun Landtagswahlen anstehen, greife ich zu!

SZ: Dann ist die Kommunalpolitik also weiter ein Thema für Sie?

Zander: Mit Sicherheit.

SZ: Wofür stehen Sie als „Grüner im Land“ und wo setzen Sie im Wahlkampf Ihre Schwerpunkte?

Zander: Bei Bürgerbeteiligung, Bürgerrechten und bei der Bildung. Ich versuche mit kreativem Querdenken die Anliegen der Bürger vor Ort mit denen der Landespolitik zu verknüpfen. Denken wir etwa an die Rehakliniken am Ort, wo man im Bereich der Anreise mit umweltverträglichen Verkehrsmitteln längst hätte eine Duftmarke setzen können. Wichtig für mich sind auch die Bereiche Energie und Umwelt, außerdem werde ich mich dafür einsetzen, dass die Landwirtschaft gesellschaftlich besser eingebunden wird. Warum sollten die örtlichen Betriebe nicht die Schulen mit Milch beliefern dürfen? Und bei all dem möchte ich auch das Lachen nicht verlernen – trotz all des Irrsinns, der jeden Tag auf dieser Welt geschieht.

SZ: Welche Chancen rechnen Sie sich angesichts der schwarzen Dominanz aus für Sitz und Stimme bei den Grünen im Landtag?

Zander: Lassen wir uns überraschen! Ich stehe für starke Grüne im Landtag. Gesellschaftlich ist man hier im Land doch längst viel grüner als sich das im Parlament widerspiegelt. Grün denken, aber Schwarz wählen, das war gestern. Ich kandidiere für den Wechsel. Und ‘Schwarz‘ hat Opposition und innere Einkehr verdient.

Quelle: [Schwäbische Zeitung Bd Waldsee]

31Jul

Sommerfest 2010

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29Jul

Cem Özdemir in Leutkirch

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29Jul

Den Irrsinn Stuttgart 21 stoppen

Cem in Den Irrsinn Stuttgart 21 stoppenSchwäbische Zeitung Leutkirch – Die Grünen setzen im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg auf das Thema Stuttgart 21. „Wir werden den Bürgern klarmachen, dass das Geld, was für die Finanzierung dieses Mammutprojekts gebraucht wird, beim Ausbau der Bahn im ländlichen Raum fehlt“, sagte der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir beim Redaktionsgespräch in Leutkirch. Mit ihm haben sich Ralf Geisenhanslüke, Herbert Beck und Claudia Kling unterhalten.  weiterlesen »

29Jul

Nominierung zur Landtagswahl

Bernd Zander ist Kandidat der Grünen

Wangen – Drei Kandidaten, am Ende Einigkeit und eine gemeinsame Wahlkampfansage – das ist das Ergebnis der Landtagswahl-Nominierungsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 68. Bernd Zander wurde mehrheitlich zum Kandidaten gekürt. Petra Krebs ist Ersatzkandidatin. Bundestagsabgeordnete Agnieszka Malczak berichtete am Dienstag im Wangener Weberzunfthaus auch über aktuelle Themen aus Berlin.

Von Susi Weber / Schwäbische Zeitung Wangen (29.07.2010)

Ltw2011 Nominierung in Nominierung zur Landtagswahl

Bernd Zander aus Bad Waldsee oder Petra Krebs aus Wangen: Wer wird Kandidat oder Kandidatin für die Landtagswahl am 27. März? Das war die Frage, auf die die Kreisverbandsmitglieder am Dienstagabend eine Antwort zu finden hatten. Zunächst aber freute sich Kreisverbandsvorsitzender Hartmut Wauer über die derzeit hohen Umfragewerte der Grünen im Lande und die nur noch fünf Prozentpunkte Differenz zur SPD. „Sind wir bei den Volksparteien angekommen“, fragte Wauer und rief seine Parteimitglieder auf, sich in den kommenden acht Monaten gemeinsam zu engagieren, um die hohen Umfragezahlen zu halten oder möglichst noch zu steigern.

In Sachen „Wahlen“ hatten die 15 Kreisverbandsmitglieder eine „echte“ Wahl: Bei einer Enthaltung entschieden sich neun Mitglieder in geheimer Abstimmung für Bernd Zander, fünf für Petra Krebs. Die Wangenerin kandidierte danach für die Position der Ersatzkandidatin, für die es mit Hartmut Wauer einen Gegenkandidaten gab. Die Gründe, warum Wauer ausschließlich als Ersatzkandidat zur Verfügung stand, erläuterte der Kißlegger im Rahmen seiner Vorstellung: „Die liegen in Familie und Beruf und darin, dass ich mit vielen Ämtern ausgefüllt bin.“. Wauer war es, der die Versammlung um ihre Stimme für Petra Krebs bat: „Wir haben in der Landessatzung die Geschlechtergerchtigkeit. Es wäre wünschenswert, das auch auf Kreisebene zu haben.“ Bei einer Enthaltung erhielt Petra Krebs zwölf Stimmen. Zwei Mitglieder votierten für Hartmut Wauer.

„Ihr werdet nicht im luftleeren Raum arbeiten“, versprach Wauer dem Landtagskandidaten-Duo: „Vom Kreisverband aus werden viele mithelfen und zuarbeiten.“Agnieszka Malczak berichtete über aktuelle Geschehnisse aus Berlin und ihre Erfahrungen als junge und neue Bundestagsabgeordnete. „Es ist mir ein Anliegen, jungen Menschen zu zeigen, dass Politik auch ein anderes Gesicht haben kann“, sagte Malczak. Und weiter: „Meine Arbeit in Berlin und im Wahlkreis macht mir unheimlich viel Spaß und ich habe das Gefühl, man kann etwas bewegen, etwas verändern.“ åÊAbrüstung, die Wehrpflicht und Afghanistan sind die Themen, die Malczak derzeit im Verteidigungsausschuss beschäftigen.

„Er hält uns auf Trab“

Hart ins Gericht ging Malczak dabei mit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg: „Er hat in vier Monaten jede denkbare Position in Sachen Wehrpflicht vertreten und hält uns auf Trab.“ In Bezug auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg zeigte sich Malczak optimistisch: „Aller guten Dinge sind drei. Wir hatten tolle und gute Kommunalwahlergebnisse, ein super Bundestagswahl-Ergebnis und werden jetzt auch bei der Landtagswahl zulegen. Ich glaube, dass wir die Chance haben, Baden-Württemberg neu zu gestalten.“

Sonnenblumen für die Kandidaten (von links): Petra Krebs, Bernd Zander und die Bundestagsabgeordnete Agnieszka Malczak. Foto: Susi Weber

13Jul

Stoppt Stuttgart 21

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27Jun

2011 wird Grün!

Die baden-württembergischen Grünen ziehen mit starken Köpfen in die Landtagswahl im kommenden März: Der Landesauschuss in Mannheim kürte Winfried Kretschmann, grüner Fraktionsvorsitzender im Landtag, zum Spitzenkandidaten. Ihm zur Seite steht ein Spitzenteam, das aus den Landtagsabgeordneten Bärbl Mielich und Gisela Splett sowie Andreas Schwarz, dem Vorsitzenden der kommunalpolitischen Vereinigung GAR, besteht.
Die Landesvorsitzende Silke Krebs gab ein ehrgeiziges Ziel für die Landtagswahl vor: „Wir wollen das beste grüne Ergebnis aller Zeiten holen. Damit meine ich nicht allein eine Prozentzahl. Ich meine damit, dass im ganzen Land klar ist: Wir Grüne haben die richtigen Konzepte. Wir sind die Partei für das neue Baden-Württemberg.“ Für ein Baden-Württemberg des nachhaltigen Wirtschaftens, der sozialen Teilhabe, der Bildungsgerechtigkeit, der gesellschaftlichen Toleranz und der erneuerbaren Energien. Krebs zeigte sich überzeugt: „Gemeinsam schaffen wir das!“

Neue Radikalität in der Gestaltung

Winfried Kretschmann ging mit der schwarz-gelben Landesregierung scharf ins Gericht: „Herr Mappus ruft den Menschen zu: Willkommen in der Vergangenheit. Das mag für viele eine Versuchung sein, die Orientierung suchen. Einen Weg in die Zukunft unseres Landes weist er nicht.“ Deshalb müsse Schwarz-Gelb abgelöst werden. Nur mit starken Grünen könnten die aktuellen Herausforderungen gelöst werden. Kretschmann: „Die neue Realität verlangt nach einer neuen Radikalität – nicht als Fundamentalopposition, sondern in Konzepten und Gestaltung. Wir brauchen grüne Ideen statt alter Politik.“

Für eine ökologische Erneuerung

Gisela Splett forderte eine konsequente ökologische Erneuerung des Landes: „Wir Grünen sind die Einzigen, bei denen Umweltthemen immer Konjunktur haben. Wir sind die, die weiter denken. Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt. Der ökologische Fußabdruck Baden-Württembergs ist zu groß. Wir verbrauchen zu viel Energie und Rohstoffe und wir belasten die Umwelt.“ Die Grünen wollen sich deshalb für mehr Erneuerbare statt für Atom und Kohle, für umweltfreundliche Innovationen, für eine echte Verkehrswende und für eine ökologische gentechnikfreie Landwirtschaft stark machen.

Die Schule muss im Dorf bleiben

„Ohne Kommunen ist kein Staat zu machen“, machte Andreas Schwarz deutlich. Die Südwest-Grünen würden im Landtagswahlkampf für starke Kommunen eintreten. „Denn vor Ort wird bürgernäher entschieden.“ So sollten die Schulen künftig auch das Leben in den Schulen aktiv mitgestalten können. Das Schulgesetz des Landes solle geöffnet werden, damit die Kommunen eigene Modelle für längeres gemeinsames Lernen umsetzen können. Ziel seien Ganztagesschulen in kommunaler Verantwortung mit individueller Förderung für alle Schülerinnen und Schüler. „Das ist eine moderne und kindgerechte Schulpolitik“, so Schwarz.

Neuer Aufbruch in der Sozialpolitik

Bärbl Mielich sprach sich für einen neuen Aufbruch in der Sozialpolitik aus. Schwarz-Gelb untergrabe mit ihrer Politik der sozialen Kälte das Vertrauen in die Politik. „Es müssen endlich die richtigen Weichen gestellt werden, damit unsere auseinanderbrechende Gesellschaft wieder zueinander findet.“ Mielich erteilte dem ungerechten Sparpaket der Bundesregierung und der Kopfpauschale eine klare Absage. Grün wolle das Land sozialer gestalten: „Wir wollen eine Sozialpolitik, die die Einzelnen befähigt, selbst möglichst viel zu gestalten, die unterstützt, ohne die Verantwortung abzunehmen, die ermutigt, das Recht auf Teilhabe auch umzusetzen, und die Lust macht, sich in die Gestaltung des eigenen sozialen Umfeldes aktiv einzubringen.“

11Jun

Junge Liberale Baden-Württemberg

Arbeitsamt Stuttgart in Junge Liberale Baden-WürttembergDie Netzgemeinde rätselt, ob es eine Satire oder das Antesten des Rechten Randes der Jungen Liberalen in Baden-Württemberg war. Unter dem Titel “Noten für Erwerbslose gefordert” berichtet Erik Raidt Redakteur der Stuttgarter Zeitung in der heutigen Online Ausgabe von einer Aktion der JuLis in Stuttgart. Sie suchten vor einem Stuttgarter Arbeitsamt das Gespräch mit Passanten und verteilten Flyer mit fünf Thesen zur großen Politik. Zwei davon lauten: “Streichung des Elterngelds für ALG-II- Empfänger, denn Armut soll sich nicht reproduzieren! Streichung des Heizkostenzuschusses für Wohngeldempfänger, damit alle ökologischer und effizienter Heizen!” Im Artikel wird ein Markus Roth der JuLis  mit den Worten zitiert: “Insbesondere diejenigen, die arbeitslos geworden sind, sollten nicht weiter mit staatlicher Zwangsbeglückung von der Arbeitssuche abgehalten werden.”

Der gesamte Artikel ist hier zu finden: Stuttgarter Zeitung Der Artikel wurde seitens der Stuttgarter Zeitung zurück gezogen. Offensichtlich war man einer Gruppe Aktivisten auf den Leim gegangen, die sich als JuLis ausgegeben hatten. Was übrig bleibt ist ein schaler Geschmack und das Gefühl “es hätte wahr sein können.”. Man traut es den Jungen Liberalen zu. Nahrung erhält dieser Beigeschmack durch die Kommentierung einer anonymen Person, die im ersten Kommentar noch moderat darauf hinweist, dass auch sie die dreisten Methoden dieser Aktion nicht gut heißen kann, in der zweiten Kommentierung aber deutlich Symphatien für Sarrazin und seinen populistischen Äußerungen erkennen lässt. So nah kann also “Satire” an der (gelebten) Wahrheit sein. Radikales Gedankengut offenbart sich und die Aktion hinterlässt eine Spur Wahrheit …

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