Stadt und Demokratie nehmen Schaden

Mit Stimmungsmache und Unterstellungen ist schlecht gute Politik zu machen.

Schon die Bürgerfrage(!)stunde ließ nichts Gutes ahnen. Bankvorstand Hirsch unterstellte zunächst en passant in seiner „Frage“, wann die Stadt wo zuerst Schnee beseitigt einer Stadträtin Vorteilsnahme beim Schneeräumen. An sich schon völlig aus der Luft gegriffen und ehrabschneidend, bereitete er damit quasi beiläufig den Boden für die spätere Standortdiskussion seiner Bank in Reute. Solch Umgang mit gewählten, ehrenamtlich arbeitenden Räten ist nicht nur respektlos, sondern treibt die Zuschauer tiefer  in die Politikverdrossenheit. Wohl wahr, ein Lehrstück für Demokratie, wie die SZ in ihrem Kommentar schreibt. Nur leider kein vorbildliches.

 

Wir gratulieren Fritz Kuhn

Nach dem vorläufigen Endergebnis hat Fritz Kuhn die Stichwahl mit 52,9 Prozent der Stimmen gegen den CDU-Kandidaten Sebastian Turner zum neuen Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt für sich entschieden. Damit leitet… Weiterlesen »

Waldseer Kläranlage besichtigt

 

Rund zwanzig interessierte Bürgerinnen und Bürgern nahmen am Samstagvormittag die Gelegenheit wahr, auf Einladung der Waldseer Grünen, die Waldseer Kläranlage im Herrschaftsried zu besichtigen. Als städtischer Eigenbetrieb nimmt die Kläranlage eine wichtige Funktion in der kommunalen Versorgung ein, die selten im Blickpunkt steht, obwohl sie permanent von der gesamten Stadt genutzt wird, so Herr Beyrle, zuständig von Seiten der Stadt. Wassermeister Patrick Weiß gab einen Überblick über das Abwassernetz der Stadt und Ortschaften, erläuterte sachkundig Aufgaben und Betriebsabläufe, die Stromerzeugung im Faulturm mit eigenem Blockheizkraftwerk, die Stufen der Klärung und das ständige Prüfen der Wasserqualität bis die geklärten Waldseer Abwässer dann schließlich über die Schussen in den Bodensee gelangen dürfen. Qualitätskontrolle, Kosten für den Waldseer Bürger und Haushalt und Zukunftsaufgaben waren denn auch die wichtigsten Themen.

Radweg K 7943 zwischen Bad Waldsee und Michelwinnaden bewilligt

 

Die ersten Radverkehrsanlagen nach den neuen Förderrichtlinien des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur sind bewilligt

Am 06.Juli 2012 hat das Regierungspräsidium Tübingen den Förderantrag für den Radweg K 7943 zwischen Bad Waldsee und Michelwinnaden bewilligt. MdL Manfred Lucha begrüßte diese Entscheidung. Der Kreis hatte lange auf diese Entscheidung gewartet.

 

„Grünes Hochleistungszentrum“ nominiert Agnieszka Brugger für Bundestag

Kreisverbände Wangen und Ravensburg wählen 27-Jährige erneut einstimmig als Direktkandidatin

SZON, Yannick Dillinger: Amtzell „Ja, ich will“, sagte Agnieszka Brugger am Ende ihrer 30-minütigen Rede bezüglich einer Wiederwahl als grüne Direktkandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis 294 und anlehnend an ihre Vermählung im vergangenen Jahr. „Ja, wir wollen“, sagten am Ende einer kurzweiligen Nominierungsversammlung im Amtzeller Schloss dann auch alle der 43 anwesenden Stimmberechtigten aus den Kreisverbänden Wangen und Ravensburg bezüglich der Kandidatur Bruggers – der einzigen Bewerberin. „Ein Traumergebnis“, wie die Kandidatin selbst befand.