Der 2. (Ober-)Schwabenstreich, diesmal in Aulendorf war schon etwas größer. Zu einigen aus Bad Waldsee bekannten Gesichtern gesellten sich neue Interessierte und ein paar Mitglieder der Linken (mit großer roter Fahne) und – eine echte Bereicherung – ein paar Jungs der Jungen Union, die Ihre Zustimmung zu Stuttgart 21 demonstrierten. Ganz besonders freuten wir uns über die Unterstützung des BUND. Bruno Sing erklärte sich spontan bereit, uns den Bahnhof und seine neuralgischen Punkte (auch hier keine Fahrgasttoiletten und behindertengerechten Zugänge) hinzuweisen. Frau Dr. Margarete Brehm ergänzte, dass die Bediensteten der Deutschen Bundesbahn mit persönlichem Engagement den Mangel der Konzernmutter mehr als wett machen würde. Handycap: Nach 21 Uhr stehen die technischen Hilfen wegen fehlender Mitarbeiter den beeinträchtigten Fahrgästen nicht mehr zur Verfügung. Mittlerweile haben wir auch die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter geweckt. In einem netten Gespräch mit 2 Polizisten teilte man uns mit, dass man gern aufpassen wolle, dass wir nicht durch Dritte gestört werden. Sehr aufmerksam!
Mit besten Grüßen an die Eltern haben wir die Jungs der Jungen Union nach einer interessanten Diskussion verabschiedet – nett Menschen, leider zu unreflektiert was die Auswirkungen von Stuttgart 21 auf das Hinterland angeht. Eine “Magistrale” von Paris nach Budapest mit einem 4 – 7 oder 11 Mrd. Euro teuren Zwischenstopp in Stuttgart reicht eben nicht aus, um das “Hinterland” zu erschließen …
Ob wir nächsten Montag uns in Kißlegg treffen ist noch offen. Möglich auch, dass wir spontan nach Stuttgart fahren.













