Dr. Magret Brehm, Agnieszka Brugger, Oliver Hildenbrand

GAL trotzt den Elementen – Kandidatenvorstellung unter schwierigen Bedingungen

Von Franz Vogel

 Dr. Magret Brehm, Agnieszka Brugger, Oliver Hildenbrand

Es hätte die Sonne scheinen und schnuckelige 18 Grad Celsius herrschen können, es hätten entsprechend viele Menschen den Rathausplatz bevölkern und luftig gekleidet dem engagierten politischen Spektakel beiwohnen können, das die Gemeinderatskandidaten der GAL am Samstag-Morgen auf dem Waldseer Rathausplatz initiierten.

 

Nichts von alledem. Es blies ein sehr kalter Wind, der Himmel zeigte sich bedeckt, entsprechend überschaubar die Zahl der Menschen im Stadtzentrum. Der guten Laune der KandidatInnen tat das allerdings keinen Abbruch und die Freude über die prominenten Gäste vom Bund und Land war groß. Sowohl die grüne Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger, als auch der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Oliver Hildenbrand hatten sich zum Auftakt des Waldseer Wahlkampfes die Ehre gegeben.

Wurzelteller

Das Naturkleinod im Brunnenholzried

Forstdirektor i.R. Maluck öffnet die Augen der GAL-Kandidaten

Von Franz Vogel

 

Wurzelteller

Die Bad Waldseer bezeichnen ihn liebevoll und vielleicht auch ein bisschen übertrieben als ihren „Urwald“ – den Bannwald im Brunnenholzried. Dieses auf der rechten Seite der Landstraße Richtung Bad Schussenried liegende Waldstück hat sich in den Jahrzehnten seit 1924 zu einem wahren Naturwunder entwickelt. In den 90 Jahren seines Bestehens – damals wurden 65 ha Wald aus der Bewirtschaftung herausgenommen und sich selbst überlassen – wurden diesem ursprünglichen Stück oberschwäbischer Riednatur immer weitere Flächen zugeschlagen. Seit 1938 gilt das Areal sogar als Naturschutzgebiet. Heute umfasst der Bannwald etwa 165 ha unterschiedlichen Waldbewuchses, so wie es eben die Natur aufgrund der diversen Bedingungen zugelassen hat.

 

Mit diesen geschichtlichen Gedanken hatte BUND-Mitglied Gerhard Maluck seine Führung

Geführte Wanderung am 1. Mai

GAL und Grüne laden zu einer Maiwanderung durch den „Urwald“ im Brunnenholz-Ried ein.Führen wird Forstdirektor a.D., Gerhard Maluck, der auch Sprecher der AG Wald beim BUND-Landesverband ist. Bekanntlich existieren ja… Weiterlesen »

Mailinterview zum IKOWA

Mailinterview mit Frau Blum von der Schwäbischen Zeitung zum Thema IKOWA und der bevorstehenden Veröffentlichung des Bebauungsplans durch die Gemeinde Kißlegg:

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Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Bad Waldsee zum Urteil des Verwaltungsgerichtshofes Mannheim zu OGI Bad Wurzach vom 5.3.2014

VGH: OGI geht nicht.

Wer trägt die Verantwortung?

 

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim(VGH) hat bekanntlich den Plänen des Zweckverbandes, bei Zwings einen Industriepark anzusiedeln, endgültig eine Abfuhr erteilt. Dieses interkommunale Projekt „sei nicht dem im Kapitel ‚Siedlungsentwicklung und Flächenvorsorge‘ des Landesentwicklungsplans 2002 Baden Württemberg … festgelegten Ziel der Raumordnung angepasst, die Siedlungsentwicklung vorrangig am Bestand auszurichten … „ und „ eine Ausnahme komme im vorliegenden Fall nicht in Betracht … „ (PM des VGH v. 5.3.2014). Revision wurde nicht zugelassen.

Erfolge sehen anders aus, die beteiligten Gemeinden Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bergatreute und Wolfegg sind wieder mit ihrem Vorhaben gescheitert.

Nach dem Motto, wir lassen uns doch nicht von denen da oben sagen, wo’s lang geht, verfolgte Bürgermeister Bürkle im Auftrag des Zweckverbandes und seiner Bürgermeisterkollegen stur die verkorkste Ansiedlung. Und die beteiligten Gemeinden gaben Steuergelder aus. Bad Waldsee über eine Million. Hinzukommen anteilig die Rechtsanwalts- und Gutachterkosten, die sind weg.

Nach unseren Informationen betragen allein die Gutachterkosten € 800.000 (Quelle SWR), für den Anwalt des Zweckverbandes für 2011: € 32.000, 2012: € 29.000, 2013 und 2014 sind noch nicht abgerechnet (Quelle: Öffentl. Verbandssitzungen)